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Das Nikolaus-Kloster in Wjashischtschi
Adresse:
Dorf Wjashischtschi, Landkreis Nowgorod, Region Nowgorod

Telefon:
+7 (816 2) 74 20 47

Webseite:


Öffnungszeiten:
7:00 – 19:00
Богослужения: 7:30 и 17:00

Open: 7 a.m. – 7 p.m.

Eintrittspreis:
вход свободный/ entrance is free

GPS-Koordinaten:
58.62111900, 31.17137500
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Gottesdienste im Kloster werden täglich um 7:00 und um 17:00 zelebriert

Anreise von dem Busbahnhof mit der Buslinie 123.

Nach Fahrplan erkundigen sie sich bitte bei der Tourist-Information

 

12 Kilometer nordwestlich von Weliki Nowgorod liegt das wunderschöne Bauwerksensemble des Wjaschischtschski Klosters, das im Oberstrom des Flusses Werjascha gebaut ist. Ganze, feine, majestätische, reichlich mit Kacheln geschmückte Bauten des Klosters sehen feierlich auf dem Hintergrund der umgebenden Natur aus. Die Ruhe und die Größe der Zeit zieht hierher Touristen und Pilger heran.

Das Nikolo-Wjaschischtschski Kloster ist im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts entstanden. Er wurde von den Mönchsanwärtern Jewfrossin, Ignatij und Galaktion gegründet. Der erste Klostervorsteher war der Mönchspriester Pimen. Die Nowgoroder Chroniken erwähnen das Kloster erst im Jahr 1411. In diesem Jahr wurde an der Stelle, wo die Ikone des Hl. Nikolaus des Wundertäters entdeckt wurde, eine Kirche zu Ehren des Heiligen gebaut.

Dieses Kloster war die geistige Wiege des bekannten Heiligen Hierarchen Jewfimij II., des Erzbischofs von Nowgorod. Erzbischof Jewfimij ist in der Geschichte Nowgorods (15. Jh.) als ein prominenter Politiker bekannt. Er leitete den Nowgoroder kirchlichen Stuhl während des Entstehens des einheitlichen zentralisierten Russischen Staates und war ein erbitterter Gegner der Wiedervereinigung des Nowgoroder Landes mit dem großen Moskauer Fürstentum. Jewfimij ließ viele Gebäude in der Stadt und in ihrer Umgebung errichten. Er hat die Sophienkathedrale erneuert und geschmückt, den Wladytschny-Palast (Granowitaja Palata) errichtet, Tschassoswonja gebaut, mehrere Kirchen "auf der alten Grundlage" umgebaut.

Für seine Liebe zum Kloster wird er in der Chronik "Wjaschischtschski" genannt. 1436 ließ der Heilige Hierarch anstelle der hölzernen Nikolski Kirche eine neue Kirche aus Stein bauen, die aber ein Jahr später einstürzte. 1438 ließ Erzbischof Jewfimij die zerstörte Kirche wieder aufbauen und 1441 bemalen. Auf seine Initiative wurde 1439 im Kloster noch eine Steinkirche zu Ehren des Heiligen Apostels und Evangelisten Johannes mit dem warmen Refektorium und vielen Klosterdiensten - der Bäckerei, der Hostienbäckerei, der Küche, Lagerhäusern und Kellern - gebaut.

Die Reliquien des Heiligen Jewfimij befinden sich in der Kirche, die seinen Namen trägt. Im Kloster werden auch andere Heiligtümer, nämlich die Ikonen des Hl. Antonius des Römers und der Seligen Matrona von Moskau mit den Teilen ihrer Reliquien sowie Teile der Reliquien des Heiligen Nikolaus des Wundertäters, aufbewahrt und geehrt.

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