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Startseite / Sehenswürdigkeiten und Museen in Weliki Nowgorod / Der Facettenpalast (Granowitaja Palata), 1433
Der Facettenpalast (Granowitaja Palata), 1433
Adresse:
Facettenpalast, Nowgoroder Kreml, Weliki Nowgorod, 173007

Telefon:
+7 (816 2) 77 37 38

Webseite:
http://novgorodmuseum.ru

Öffnungszeiten:
10:00 – 18:00

Выходной: Пн, первая Ср месяца

Open: 10 a.m. – 6 p.m.
Closed: Mon. and first Wed. of the month

Eintrittspreis:
для взрослых посетителей – 150 руб.

для учащихся – 100 руб.
дети до 16 лет — бесплатно

200 roubles (adults)
150 roubles (students)
children under 16 - free

GPS-Koordinaten:
58.52276300, 31.27633900
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Von 2006 bis 2012 wurde die Restaurierung dieses einzigartigen Denkmals des 15. Jahrhunderts — des einzigen in Russland befindlichen Gebäudes der deutschen Gotik weltlicheк Bestimmung durchgeführt. Dort fanden alle wichtigsten Ereignisse statt: der Empfang der Botschafter, Sitzungen des Nowgoroder "Parlaments" (des Rats der Herrn) und des Wladytschny-Gerichtes, feierliche Festmahle.

Heute, nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten, ist der Facettenpalast für Besucher geöffnet, und im Erdgeschoß des Gebäudes kann man die Ausstellung "Kammer des Erzbischofs Jewfimij II. auf dem Wladytschny-Hof des Nowgoroder Kremls" besichtigen. Die Ausstellung findet im einsäuligen Saal im Erdgeschoß des östlichen dreigeschossigen Teiles der Wladytschnaja-Kammer unter dem "gotischen" Paradesaal statt. Dieser Saal hatte offenbar einen besonderen Status, weil er über einen abgesonderten Eingang verfügte. Der Eingang in Form eines monumentalen Portals befand sich auf der Südfassade und war der einzige Haupteingang zur Kammer.

Die Ausstellungsstücke lassen uns die Seiten der Geschichte des Stuhls und der Residenz des Hierarchen rekonstruieren, die mit der Idee und dem Schicksal des einzigartigen Architekturdenkmals verbunden sind. Laut der Chronik wurde die Wladytschnaja-Kammer 1433 von deutschen und Nowgoroder Meistern im Auftrag des Erzbischofs Jewfimij II. errichtet. Ursprünglich stellte sie einen monumentalen, repräsentativen, strukturell komplizierten Bau dar. Und obwohl die Bestimmung der Kammer unklar bleibt, gibt es Gründe dafür, zu vermuten, dass ihre Errichtung mit der Geschichte des Stuhls des Hierarchen und mit der Tätigkeit des Erzbischofs Jewfimij II. Wjaschischtschski (1429-1458), einer der bedeutendsten Figuren in der Nowgoroder Geschichte, verbunden ist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass gerade in dieser Kammer seine Programmideen zur Stärkung der Rolle des Sophien- Stuhls, zur Verherrlichung der besonders geehrten Nowgoroder Heiligtümer und Heiligen, der wichtigste Platz unter denen den Hierarchen gehörte, aufkeimten und entwickelt wurden.

Neue Ausstellung: Juwelierkunst des 17.–19. Jahrhunderts

 
Ausstellung Juwelierkunst des 17. – 19. Jahrhunderts.


Die Ausstellung, zu der mehr als 200 Werke der Gold- und Silberschmiedekunst des 17. – 19. Jahrhunderts gehören, befindet sich in drei Sälen des zweiten Stockwerks des Hauses der Vikare (im Gebäude des Ioannowski Hauses).

Der erste Saal ist den Mustern der weltlichen Kunst gewidmet, die unter Kirchengeräten Verwendung gefunden haben. Das russische und westeuropäische kostbare Geschirr, die Leuchtgeräte, die Alltagsgegenstände (Ende des 17. – 18. Jh.), die aus den Nowgoroder Kirchen stammen, werden in solchem Umfang zum ersten Mal ausgestellt.

Der zweite Saal der Ausstellung ist den neuen Tendenzen in der Entwicklung der Silberschmiedekunst Ende des 17. – 18. Jahrhunderts gewidmet. Schnitzerei und Ziselierung wurden damals zu grundlegenden Techniken. Erzeugnisse mit hellen Edelsteinen und Perlen wurden zur Mode.

Im dritten Saal der Ausstellung wird der Kreis der Denkwürdigkeiten der Juwelierkunst vorgestellt, die in Werkstätten, Betriebshallen, Firmen Moskaus, St. Petersburgs und Nowgorods des 19. Jahrhunderts hergestellt wurden. Die Juwelierkunst dieser Zeit kennzeichnet sich durch den Einfluss des Stils des Klassizismus, neue Technologien in der ersten Hälfte des Jahrhunderts, die dekorative Manier und den besonderen Stil am Jahrhundertende.

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